Warum entwurmen?

Welpen können schon in den ersten Lebenstagen bei massiver Infektion schwer erkranken und sogar sterben. Durch die wandernden Larven entstehen Lungenschäden, später durch Darmbefall unter anderem Entwicklungsstörungen und Blutarmut mit schwerwiegenden Folgen.

Ist ein Hund von Würmern befallen können deutliche Krankheiten beim Hund auftreten. Direkte und indirekte Wirkungen der Parasiten können Darmentzündungen, Blutverlust, Resorptionsstörungen und damit verbundene Mangelzustände sein. Ebenso sind Veränderungen in Leber, Nieren, Herzmuskel, ZNS und Netzhaut möglich.

Aber auch bei gesund erscheinenden Hunden können unbemerkt Gesundheit und Leistungsfähigkeit eingeschränkt, und die Anfälligkeit für andere Krankheiten kann erhöht sein. Dadurch ist auch eine verkürzte Lebenserwartung des Hundes möglich.

Außerdem können die Parasiten unserer Hunde auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen. Hierbei sind besonders Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene vermehrt gefährdet. Das Heimtückische dabei ist, daß die meisten Würmer nicht im Kot gesehen werden können, sondern lediglich deren Eier ausgeschieden werden. Diese sind so klein, daß man sie nur unter dem Mikroskop feststellen kann und trotzdem lauern auch für den Menschen hier versteckte Gefahren.

Eine tödliche Gefahr für den Menschen stellt der kleine Fuchsbandwurm dar. Der Mensch kann nach Eiaufnahme, die sogar durch die Luft erfolgen kann, als Zwischenwirt erkranken. Der resultierende Zystenbefall (meist in der Leber) gilt heute noch als unheilbar. Daher ist das Ziel der Entwurmung die vorbeugende Verhinderung der Eiausscheidung.

Beutefressende Hunde in Gebieten mit nachgewiesenen Infektionen müssen deshalb sogar monatlich gegen Bandwürmer entwurmt werden.Aber auch von den Rundwürmern geht eine Gesundheitsgefahr für den Menschen aus, wenn auch nicht so dramatisch wie beim kleinen Fuchsbandwurm. Larven wandern durch den Körper und kapseln sich irgendwo im Gewebe ab ohne ihre Entwicklung zum Darmparasit zu vollenden. Vereinzelt kommen jedoch auch Larven in der Netzhaut vor, wo sie zum Erblinden führen können.
 

Wie entwurme ich meinen jugendlichen und erwachsenen Hund?

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, daß die Entwurmung vorbeugend hilft und über einen gewissen Zeitraum anhält. Das ist, anders als beispielsweise bei manchen Mitteln in der Flohbekämpfung, leider nicht der Fall!

Eine Entwurmung tötet, abhängig von ihrem Wirkungsspektrum, lediglich die jeweils vorhandenen Würmer und Larvenstadien ab. Gegen die verschiedenen Wurmarten wirksame Wurmmittel sind in verschiedenen Formen auf dem Markt. Sie sind allesamt rezeptpflichtig und daher nur beim Tierarzt erhältlich. Am Gebräuchlichsten sind Tabletten (auch in Form von Leckerli), Pasten, oder Flüssigkeiten.

Auch eine Entwurmung durch Injektion ist möglich. Ganz neu ist ein Mittel, das gleichzeitig auch gegen äußere Parasiten (Flöhe, Milben usw) hilft und aufs Fell aufgetragen wird. Je nach Wurmmittel muß die Entwurmung einmalig oder mehrmals hintereinander durchgeführt werden.

Lassen sie sich unbedingt von ihrem Tierarzt beraten. Er kann entscheiden, welches Mittel für Ihren Hund am geeignetsten ist.

Glauben sie bitte nicht an die Ammenmärchen, man könnte mit Knoblauch oder Karotten Hunde entwurmen.

Auch ist (bei allem Respekt vor der Homöopathie ) eine homöopathische oder pflanzliche Entwurmung nicht wirksam. Die traurigen Ergebnisse solcher Versuche, die bei Welpen nicht selten mit dem Tod enden, sehen wir leider immer wieder in der Praxis. Da die Entwurmung nicht vorbeugend wirkt, ist es wichtig sie regelmäßig etwa 3-4 x jährlich zu wiederholen.
 

...Und noch was: Die Wurmmittel, die uns heutzutage zur Verfügung stehen sind für die Hunde sehr gut verträglich und es werden im Gegensatz zu früher so gut wie keine Nebenwirkungen beobachtet. Sie können und sollten also ohne Bedenken regelmäßig angewandt werden.
 

es gibt tatsächlich immer noch Leute, die ihre Hunde nicht impfen lassen, aus welchen Gründen auch immer.....das ist verantwortungslos!
 

Warum Impfungen wichtig sind!

Sie sollten Ihren Hund gegen folgende Infektionskrankheiten impfen lassenStaupe Parvovirose ("Katzenseuche") Hepatitis (Ansteckende Leberentzündung) Leptospirose evtl.Tollwut-Bedenken Sie bitte, dass es Reisebestimmungen für andere Länder gibt, die eine Tollwutimpfungen vorschreiben. Zwingerhusten Borreliose

Die Grundimmunisierung wird in der 7.-8. Lebenswochen begonnen
Dabei wird gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis und Leptospirose aktiv geimpft.
Bei grossen Infektionsdruck sollten Sie Ihren Hund bereits in der 6. Lebenswoche
gegen Staupe und Parvovirose impfen lassen.

Was ist eigentlich eine Impfung, was bewirkt sie
Krankheiten werden durch bestimmte Erreger - meist Viren oder Bakterien - verursacht.
Viele Krankheiten auch von mehreren Erregern gleichzeitig, wenn praktisch die Abwehr des Körpers zuviel zu tun bekommt. Die allermeisten Erreger dringen völlig unbemerkt in den Organismus ein und werden dort von den weissen Blutkörperchen als Eindringlinge erkannt und sofort vernichtet. Dies passiert ständig auch im menschlichen Körper, ohne dass man etwas davon bemerkt.

Die Immunabwehr "merkt" sich aber genau, wie der Feind beschaffen ist, und kann sich beim nächsten Eindringen mit ganz speziell auf diesen Erreger eingerichteten Abwehzellen und - stoffen zur Stelle. So kann eine Krankheit gar nicht erst ausbrechen.

Beim Impfen werden abgeschwächte Krankheitserreger oder Teile davon in den Organismus gebracht. Diese können keine Krankheit auslösen, aber die Immunabwehr produziert sofort Zellen und Stoffe (Antikörper !) spezielle gegen diesen Erreger. Diese werden vom Körper gewissermassen gespeichert. Muss sich der Körper irgendwann einmal tatsächlich gegen diesen Erreger wehren, sind die Abwehrzellen viel schneller zur Stelle und können gezielt die richtigen Antikörper zur Vernichtung des Feindes herstellen. Damit die körpereigene Abwehr nicht "vergisst" wird sie durch regelmässige Impfung erinnert, wie der Erreger "aussieht", um immer eine "wachsame" Abwehr zu haben.

Katzen- und Hundewelpen kann man ab etwa der 6. Lebenswoche impfen, vor allem wenn die Mutter nicht geimpft war, wie das ja bei vielen Bauernhof- oder Tierheimkätzchen der Fall ist.War die Mutter geimpft, sind die Welpen durch die Antikörper, die sie in der ersten Muttermilchmit aufgenommen haben etwas länger geschützt.

Wichtig ist, dass Ihr Tier zur Impfung gesund ist und am besten etwa 2 Wochen zuvor entwurmt wurde. Vor der Impfung findet eine gründliche Untersuchung statt, damit die Impfung nicht etwas bei erkrankten Tieren erfolgt.

Tollwut
Daran können alle Tiere - auch Menschen - erkranken. Sie verläuft tödlich.

Nach dem Biss eines tollwutkranken Tieres wandern die Viren über die Nervenbahnen zum Gehirn. Dort rufen sie Veränderungen hervor, die sich in abartigem Verhalten (Haustiere werden oft aggressiv, Wildtiere zahm) und Lähmungen zeigen.

Erkrankte Tiere dürfen nicht behandelt werden. Ungeimpfte Tiere müssen oft schon im Verdachtsfall getötet werden.

Tollwutimpfungen sind inzwischen nicht mehr vorgeschrieben.

Staupe
Die Staupe ist sehr ansteckend. Kranke Hunde scheiden das Virus mit allen Körperflüssigkeiten aus. Wenn andere Hunde mit diesen Ausscheidungen in Kontakt kommen, können sie sich infizieren.

Erkrankte Hunde haben hohes Fieber, sind sehr schwach, tödliche Verläufe sind häufig.

Es gibt drei Symptomenkomplexe bei der Staupe, die mehr oder weniger deutlich auch in Kombination auftreten können. starker Durchfall Lungenentzündung Hirn(haut)entzündung mit Lähmungen

Bei wachsenden Hunden bleiben Zahnschmelzdefekte lebenslang bestehen.

Parvovirose
Diese Viren zerstören die Darmschleimhaut. Daher haben erkrankte Hunde blutigen, flüssigen Durchfall, manchmal auch Erbrechen. Mit Erbrechen beginnt die Krankheit auch häufig. Auch die Parvovirose verläuft oft tödlich, da die Tiere den Verlust an Flüssigkeit und Elektrolyten nur durch eine tagelange Infusionstherapie bewältigen können.

Die Parvoviren sind in der Umwelt monatelang überlebensfähig und sehr widerstandsfähig gegen normale Desinfektionsmassnahmen. Erkrankte Tiere scheiden unvorstellbare Virusmengen aus, so dass sie eine grosse Infektionsgefahr durch Keimverschleppung über Schuhe usw. darstellen.

Die Impfung gegen die Parvovirose ist eine der wichtigsten Impfungen für den Hund.

Leptospirose
Da Hunde für diese Bakterienart besonders anfällig sind, sollte man diese Impfung keinesfalls versäumen. Leptospiren leben häufig in Gewässern und umgebenden feuchten Böden, wo sie von dort lebenden Ratten und Mäusen aufgenommen und an Hunde weitergegeben werden.

Hunde bekommen hauptsächlich Nierenschäden, gelegentlich wird auch die Leber befallen. Die Krankheit kann auch auf Menschen übertragen werden.

Hepatitis contagiosa = ansteckende Leberentzündung
Das Virus wird meist durch direkten Kontakt aber auch durch Kot, Speichel und Urin übertragen. Der Patient bekommt starke Bauchschmerzen (Leberschwellung), Erbrechen und Durchfall. Gelegentlich tritt auch Bindehautentzündung auf, die sogar Hornhauttrübungen zur Folge haben kann.

Je jünger der Hund, umso grösser ist die Gefahr, dass er tödlich erkrankt.

Zwingerhusten
Diese Krankheit heisst nicht etwa so, weil im Zwinger lebende Hunde daran erkranken, sondern weil sie vor allem in grossen Hundebeständen durch viel und engen Kontakt weitergeben wird.

Der Haupterreger ist das sog. Parainfluenzavirus, das aber nur in Gesellschaft verschiedener aggressiver Bakterienarten zu starken Lungenentzündungen führen kann.

Für Hunde mit erhöhtem Risiko ist diese Impfung sinnvoll die in Zwingern gehalten werden die eine Hundeschule besuchen die auf Hundeaustellungen gezeigt werden die vermehrt Kontakt mit anderen Hunden auf großen Hundewiesen oder in Hundepensionen haben

Borreliose  Lyme'sche Krankheit
Die Borreliose wird durch ein schraubenförmiges Bakterium verursacht, welches durch einen Zeckenbiss in den Hund übertragen wird. Im Frühstadium kann die Borreliose noch gut behandelt werden. Die Borrelioseimpfung bietet keinen Schutz gegen Zecken sondern nur einen Teilschutz gegen Borreliose


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